Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGBs)

Bedingungen für IT-Support und Beratungsleistungen

1. Geltungsbereich

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGBs) regeln die Geschäftsbeziehung zwischen Ing. Philipp Jöchl (nachfolgend "Dienstleister") und dem Auftraggeber (nachfolgend "Kunde") für alle erbrachten IT-Dienstleistungen und Beratungsleistungen.

2. Art und Umfang der Leistungen

Die Leistungen des Dienstleisters umfassen insbesondere:

  • IT-Beratung und Consulting
  • Technischer IT-Support
  • Netzwerk- und Serververwaltung
  • IT-Sicherheitsberatung
  • Datensicherung und Disaster Recovery
  • IT-Training und Schulungen

Der genaue Leistungsumfang wird in schriftlicher Form (Email, Angebot, Vertrag) zwischen Dienstleister und Kunde vereinbart.

3. Angebot und Auftragsannahme

3.1 Angebote des Dienstleisters sind freibleibend und unverbindlich, es sei denn, eine Verbindlichkeit ist ausdrücklich vereinbart worden.

3.2 Ein Auftrag ist zustande gekommen, wenn der Dienstleister das Angebot schriftlich annimmt oder die Leistung erbringt. Dies geschieht in der Regel per E-Mail oder telefonische Bestätigung.

3.3 Abweichungen von den angebotenen Leistungen werden separat abgerechnet und müssen vorher schriftlich mit dem Kunden abgestimmt werden.

4. Entgelte und Zahlungsbedingungen

4.1 Die Entgelte für die Leistungen werden nach den aktuellen Preisen des Dienstleisters berechnet oder werden mit dem Kunden schriftlich vereinbart.

4.2 Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsdatum ohne Abzug fällig. Bei Verspätung der Zahlung werden Verzugszinsen in Höhe von 2% pro Monat berechnet.

4.3 Alle Preise verstehen sich zuzüglich der gesetzlichen Mehrwertsteuer.

4.4 Der Dienstleister behält sich das Recht vor, Leistungen einzustellen, falls Rechnungen nicht fristgerecht bezahlt werden.

5. Leistungserbringung und Fristen

5.1 Der Dienstleister erbringt die Leistungen in einer fachlich korrekten und gewissenhaften Weise nach den anerkannten Regeln der IT-Technik.

5.2 Leistungsfristen werden grundsätzlich geschätzt. Sie sind verbindlich, wenn dies schriftlich vereinbart worden ist.

5.3 Verzögerungen aufgrund von Umständen, die nicht im Verantwortungsbereich des Dienstleisters liegen (höhere Gewalt, Systemausfälle, etc.), entbinden den Dienstleister nicht von seinen Leistungsverpflichtungen, verschieben aber die Fristen entsprechend.

6. Gewährleistung

6.1 Der Dienstleister garantiert, dass die Leistungen fachgerecht und nach den geltenden Standards erbracht werden.

6.2 Mängel müssen dem Dienstleister schriftlich innerhalb von 5 Arbeitstagen nach Leistungserbringung mitgeteilt werden.

6.3 Der Dienstleister wird Mängel zeitnah beheben. Die genaue Frist richtet sich nach der Art und Schwere des Mangels.

7. Haftung

7.1 Der Dienstleister haftet für Schäden, die unmittelbar und mittelbar durch die Erbringung oder Nichterbringung der vereinbarten Leistungen entstehen, in folgender Weise:

  • Bei grober Fahrlässigkeit oder Vorsatz: Vollständige Haftung
  • Bei leichter Fahrlässigkeit: Haftung nur bei Verletzung wesentlicher Pflichten

7.2 Die Haftung für entgangenen Gewinn, entgangene Ersparnisse und mittelbare Schäden ist ausgeschlossen.

7.3 Der Kunde ist verantwortlich für die Anfertigung von Sicherungskopien und Backups. Der Dienstleister haftet nicht für den Verlust oder die Beschädigung von Daten des Kunden, soweit dieser nicht schuldhaft handelt.

8. Vertraulichkeit und Datenschutz

8.1 Der Dienstleister behandelt alle Informationen und Daten des Kunden vertraulich und gibt diese nicht an Dritte weiter, sofern keine gesetzliche Verpflichtung besteht.

8.2 Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt gemäß der geltenden Datenschutzbestimmungen (DSGVO, österreichisches Datenschutzgesetz).

9. Urheberrecht und Lizenzen

9.1 Alle vom Dienstleister erstellten Inhalte, Dokumentationen und Konzepte bleiben Eigentum des Dienstleisters, es sei denn, es wurde etwas anderes schriftlich vereinbart.

9.2 Der Kunde erhält das Recht zur Nutzung der erbrachten Leistungen für seine geschäftlichen Zwecke.

10. Kündigung und Beendigung

10.1 Einzelne Aufträge können von beiden Seiten mit einer Frist von 14 Tagen schriftlich gekündigt werden.

10.2 Daueraufträge oder Supportverträge können mit einer Frist von 30 Tagen gekündigt werden.

10.3 Eine Kündigung aus wichtigem Grund ist jederzeit möglich. Ein wichtiger Grund liegt vor, wenn eine Partei die Erfüllung ihrer Pflichten so wesentlich verletzt, dass das Vertrauen nicht mehr besteht.

11. Verjährung

Ansprüche aus Mängeln verjähren innerhalb von 6 Monaten nach Leistungserbringung, sofern nicht gesetzliche Längerfristigkeiten gelten.

12. Schlussbestimmungen

12.1 Diese AGBs unterliegen österreichischem Recht.

12.2 Sollte eine Bestimmung dieser AGBs unwirksam sein, bleiben die übrigen Bestimmungen gültig.

12.3 Änderungen dieser AGBs werden dem Kunden schriftlich mitgeteilt und gelten ab dem angegebenen Stichtag, sofern der Kunde nicht widerspricht.

Zuletzt aktualisiert: 13. April 2026